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Apotheken

Wieder falsche Domainrechnungen von DE Deutsche Domain

Meike Schulze

Erstellt von

Meike Schulze

Texterin für Gesundheitsmarketing und SEO

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Domainrechnungen

Derzeit sind wieder fingierte Rechnungen von „DE Deutsche Domain“ im Umlauf. Einige unserer Kunden und auch wir haben E-Mails von info@deutschedomain.com bekommen. „DE Deutsche Domain“ aus Berlin gibt sich als Dienstleister für Domainregistrierungen aus. Die Verbraucherzentrale warnt schon seit Jahren vor diesen falschen Rechnungen.

Betrügerische E-Mails

Die Masche scheint heute immer noch zu funktionieren. Es gibt anscheinend noch genug Unternehmen, die den variierenden Rechnungsbetrag (z. B. 199,20 Euro) überweisen. In den E-Mails wird eine Domain-Registrierung in Rechnung gestellt. Fast jede Firma hat eine Domain und fühlt sich angesprochen. Der Name „DE Deutsche Domain“ erinnert zudem an die zentrale Registrierungsstelle DENIC, bei der alle Domains mit der Länderkennung .de registriert sind.

So sehen die E-Mails aus…

Die E-Mails haben eine pdf-Datei im Anhang, die wie eine Rechnung aussieht. Es ist jedoch kein Rechnungsempfänger angegeben. In dem Text der E-Mail wird der Empfänger auch nicht persönlich angesprochen. Der Text ist sachlich geschrieben und wird deshalb wohl für echt gehalten („Sehr geehrte Frau/Herr, Nachfolgend die Einzelheiten zu der Domainregistrierung für 2017/2018. Wir hoffen Sie ausreichend informiert zu haben. Mit freundlichen Grüßen Sandra Wagner“).

Die Rechnung in der pdf-Datei ist für eine Domain, die gar nicht angegeben wird. Oder es wird darauf hingewiesen, dass neben der .de Domain auch dringend eine .com Domain gebraucht wird, die dann x Euro kostet. Im untenstehenden kleingedruckten Text steht erst im vorletzten Satz, dass es sich um das Angebot einer Leistung und um keine Rechnung handelt.

Der genannte Ansprechpartner (Rechnungskontakt) ändert sich scheinbar von Jahr zu Jahr. Namen, die verwendet wurden, sind z. B. „Anna Müller“ und „Sandra Wagner“. Die angegebene Telefonnummer ist nicht korrekt. Auffällig ist die angegebene Bankverbindung, auf die das Geld überwiesen werden soll. Die IBAN-Kontonummer beginnt mit „ES“, das Konto ist also in Spanien.

Das sollten Sie tun:

Sie sollten auf keinen Fall die Rechnung bezahlen. Das Geld bekommen Sie nicht mehr zurück. Die Firma ist frei erfunden. Prüfen Sie immer zuerst in aller Ruhe, wofür die Zahlung verlangt wird. Lesen Sie zur Sicherheit auch immer das Kleingedruckte. Sie sollten stutzig werden, wenn Sie Geld ins Ausland überweisen sollen.

Wenn Ihnen der Absender unbekannt erscheint, sollten Sie den Dateianhang am besten gar nicht öffnen. Die Gefahr ist groß, dass Sie Ihren Rechner mit einem Virus infizieren. In dem Fall „DE Deutsche Domain“ ist anscheinend, soweit uns bekannt, bisher noch kein Virus im Spiel gewesen, es geht den Betrügern wohl allein um das Geld. Unsere Kunden können uns gern im Zweifelsfall anrufen, wenn sie auffällige Rechnungen für ihre Internetseite, Domain etc. erhalten.

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