Anruf WhatsApp Mail Seminare teilen Facebook Instagram
Staude, Oberhausen - kreatives Apotheken- und Praxismarketing

Empfehlen Sie uns weiter

Empfehlen Sie unsere Agentur Ihren Freunden und Kollegen weiter.

Staude, Oberhausen - kreatives Apotheken- und Praxismarketing

WhatsApp

Sie haben Fragen, oder möchten Änderungen durchgeben? Schreiben Sie uns bei WhatsApp:

0208 309 900 0 1. Staude zu Kontakten hinzufügen
2. Nachricht schreiben

Was sollte eine Apotheke bei Facebook nicht posten?

Posten bzw. veröffentlichen Sie Beiträge auf der Facebook-Seite Ihrer Apotheke, sollten Sie immer die für Ihren Beruf bestehenden Gesetze und Bestimmungen beachten:

Achten Sie auf folgendes, wenn Sie Beiträge posten:

  1. Apothekerinnen oder Apotheker oder deren Mitarbeiter dürfen nicht über ein persönliches Geheimnis öffentlich berichten, welches ihnen in Ausübung ihres Berufes bekannt wurde. Dies ist ein Verstoß gegen den § 203 (Verletzung von Privatgeheimnissen) des Strafgesetzbuches (StGB). Verstöße dagegen werden mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet.
  2. Empfehlen Sie in Beiträgen keine verschreibungspflichtigen Medikamente. Der § 10 Absatz 1 (Gesetz über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens) des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) verbietet jegliche Werbung bei Endverbrauchern für verschreibungspflichtige Medikamente. Nur die Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente bei sachverständigen medizinischen Personen ist zulässig.
  3. Berichten Sie sachlich (nichts übertreiben, keine falschen Aussagen, keine irreführenden Aussagen). Es wurden z. B. Slogans wie „Wir sind immer für Sie da, kostenlos unter 0800- …“ von deutschen Gerichten als falsche Aussage gerügt, wenn die versprochene telefonische Beratung nur während der Öffnungszeiten der Apotheke stattfand. Auch die Bewerbung eines Lieferservices für Heil- und Hilfsmittel wurde von einigen Gerichten als unzulässig verurteilt.
  4. Sie dürfen Medikamente nicht miteinander vergleichen.
  5. Vermeiden Sie in Ihren Beiträgen grammatikalische Superlative. Bezeichnen Sie z. B. kein Medikament als das beste oder als das fortschrittlichste. Ein anderes Beispiel: Die häufige Verwendung von Signalfarben (mehrfach rot) in Zeitungsanzeigen etc. wurde von Gerichten schon oft als „übertriebene Werbung“ verurteilt.
  6. Verzichten Sie besser auf Produktwerbung. Neben dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und dem Heilmittelwerbegesetz sind noch zahlreiche Regeln zu beachten, wie z. B. Preisangabenverordnung, Arzneimittelgesetz, Arzneimittelpreisverordnung, Apothekengesetz, Apothekenbetriebsordnung, Berufsrecht und Lebensmittelinformationsverordnung.
  7. Beachten Sie bei persönlichen Postings, die den Apotheken durch die Berufsordnung auferlegten Pflichten gegenüber Kunden. Laut § 12 (Verbot der Heilkunde) der Berufsordnung der Apothekerkammer Nordrhein ist beispielsweise die Ausübung der Heilkunde, insbesondere die Ausübung dem Arzt vorbehaltener Tätigkeiten, unzulässig.
    Die Mitteilung von Mess- und Referenzwerten sowie eine daraus resultierende Empfehlung einen Arzt aufzusuchen, stellt keine Ausübung der Heilkunde dar, sofern kein konkreter Krankheitsbezug hergestellt wird.
  8. Achten Sie auf Bildrechte und Links. Posten Sie möglichst eigene Bilder, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Sie können auch Bilddatenbanken nutzen und dort die Bildnutzungsrechte erwerben. Teilt man als Apothekerin oder Apotheker einen Link oder ein Bild auf der Facebook-Seite, das die Rechte am eigenen Bild einer anderen Person verletzt, haften Sie dafür.

Durch dauernde gesetzliche Änderungen und durch unsere liberale Rechtsprechung erweitern sich für Apotheken die Werbemöglichkeiten ständig. Es macht Sinn, nicht nur die Urteile für Apotheken zu beobachten, sondern alle anderen Urteile im Gesundheitswesen. Dann können Sie früh erkennen, wohin die Reise zukünftig geht. Wir empfehlen Ihnen zum Thema Facebook auch einen weiteren Beitrag aus unserem Blog.

Angebot: 10%

auf homöopathische

Arzneimittel

homöopathie-1

homöopathie-2

homöopathie-3