KontaktSeminare

Staude Blog

Wie können wir Ihnen helfen?

Hier finden Sie Neuigkeiten zum Thema Online-Marketing, Social Media und Internetrecht speziell für Ärzte, Zahnärzte und Apotheken. Auf dieser Seite finden Sie alle Beiträge. Nutzen Sie die Felder unten um die Auswahl zu filtern.

Praxis zu – was nun?

Praxis

Seit einigen Jahren gibt es bereits den Ärztenotdienst mit der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116/117. Doch viele Menschen kennen ihn nicht und fahren, wenn die Arztpraxis geschlossen ist, auch bei einer leichten Erkrankung gleich in die Notaufnahme des Krankenhauses. Nachts, am Wochenende oder an Feiertagen sind unter dem Ärztenotdienst niedergelassene Ärzte erreichbar, die Patienten in dringenden Fällen ambulant behandeln.

Krank außerhalb der Öffnungszeiten

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist ohne Vorwahl kostenlos im Festnetz und per Handy in ganz Deutschland erreichbar. Er ist zuständig, wenn ein Patient mit einer nicht lebensbedrohlichen Krankheit das Gefühl hat, nicht mehr bis zum nächsten Tag auf eine ärztliche Behandlung warten zu können, wie z. B. bei einem grippalen Infekt, Durchfall und Erbrechen bei Magen-Darm-Erkrankungen, Kreislaufbeschwerden oder Migräne.

Wohin geht der Anruf?

Wer den Ärztenotruf wählt, landet bei einer Anrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Medizinisch geschultes Personal, das sich in jeweiligen Region auskennt, kümmert sich um das Anliegen. Dort erfährt man, wo die nächste Notfalldienstpraxis ist, gegebenenfalls verbinden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt mit einem Arzt oder nehmen Kontakt zu einem fahrenden ärztlichen Bereitschaftsdienst auf, wenn es der Gesundheitszustand nicht ermöglicht, in eine Praxis zu kommen. Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen (hier abhängig vom Vertrag und Selbstbehalt) übernommen.

Was sind das für Ärzte?

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte leisten den Dienst zusätzlich zu Ihrer täglichen Arbeit in der Praxis. Hierbei engagieren sich Ärzte aller Fachgruppen, die an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, welche sie für den Bereitschaftsdienst qualifizieren. Es gibt spezielle Bereitschaftsdienste aus den Fachrichtungen Kinder- und Jugendärzte, Frauenärzte, HNO-Ärzte und Augenärzte. Bei akuten zahnmedizinischen Problemen sollte man sich allerdings an den regionalen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.

Unterschied zur Rufnummer 112

Den Rettungsdienst ruft man unter der Rufnummer 112 bei lebensbedrohlichen Situationen an, wie z. B. bei schweren Unfällen, hohem Blutverlust, Vergiftung, Atemnot, Herzinfarkt und Schlaganfall. Er ist innerhalb von kürzester Zeit beim Patienten. Der ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) versorgt hingegen Menschen, die normalerweise während der Sprechzeiten mit ihren Erkrankungen in eine Arztpraxis gehen würden.

Unterschied zur Notaufnahme im Krankenhaus

Die Notaufnahme im Krankenhaus soll sich vor allem um lebensbedrohliche Notfälle, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Verletzungen, Verbrennungen oder Knochenbrüche, kümmern. Viele Patienten mit leichteren Beschwerden kennen aber den Ärztenotdienst nicht und fahren bei geschlossener Praxis gleich ins Krankenhaus. Dadurch sind die Notaufnahmen stark überlastet.

Weitere Infos

Falls Sie sich noch weiter informieren möchten – es gibt eine Webseite mit umfassenden Informationen über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Anruf E-Mail Zeiten Kontakt­formular Whatsapp Termin
FacebookInstagramYoutube

Öffnungszeiten

Montag - DonnerstagFreitag
Webseite übersetzen
[gtranslate]
Empfehlen Sie uns weiter
Teilen Sie unsere Internetseite mit Ihren Freunden.