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Gestalten wir für unsere Kunden eine neue Internetseite oder nehmen einen Relaunch (Neugestaltung) vor, liegt die neue Seite auf einem Entwicklungsserver. Sie ist dann noch nicht für die Öffentlichkeit online im Netz einsehbar. Unsere Webdesigner schicken Ihnen dann per E-Mail einen Link zu der neuen Website, damit Sie sich die Seite ansehen können. Haben Sie eventuell Änderungswünsche und nehmen wir diese vor, erreichen uns manchmal Mitteilungen, dass Sie die Anpassungen nicht auf der Seite sehen können.

Ebenso wenn die Internetseite online gegangen ist und unsere Kunden nach einiger Zeit Änderungswünsche haben, z. B. bei einem Mitarbeiterwechsel den Namen auf der Teamseite ändern. Wir nehmen die gewünschten Änderungen vor, doch warum sind die von uns durchgeführten Anpassungen in manchen Fällen für Sie nicht gleich sichtbar? Meistens ist es ganz leicht: Oft muss einfach nur der Cache geleert werden.

Was ist der Cache?

Der Cache, ein Fachbegriff aus der IT, ist eine Art schneller Zwischenspeicher von Inhalten und Daten. Oft begegnet Ihnen der Begriff Cache bei Browsern (z. B. Google Chrome, Microsoft Edge). Ihr Browser speichert in einem Hintergrundprozess verschiedene Caches ab, damit sich Inhalte schnell wiederherstellen, wenn Sie die Internetseite wieder besuchen. Der Browser braucht die Webseitendaten dann nicht mehr komplett herunterladen. Es wird dann nur grob verglichen, was sich in der Zwischenzeit geändert hat bzw. was neu ist.

Der Cache sollte möglichst regelmäßig geleert werden. Wenn Sie die von uns vorgenommenen Änderungen noch nicht sehen können, ist das Überschreiben des Browser-Caches die schnellste Lösung. In der Regel weisen unserer Webdesigner Sie auch darauf hin, wenn sie Anpassungen auf Ihrer Entwicklungsseite vorgenommen haben.

Wie kann ich den Browser-Cache überschreiben?

Dazu aktualisieren Sie bitte Ihre Internetseite mit einer der folgenden Tastenkombinationen:

Windows (Chrome/Firefox/Edge/Opera): [STRG] + [F5]

macOS (Safari): [COMMAND ⌘] + [OPTION ⌥] + [R]

Mit diesen Tastenkombinationen laden Sie die Seite neu und überschreiben den Cache.

Wie geht das auf dem Smartphone oder Tablet?

Auf Ihrem Smartphone bzw. Tablet leeren Sie bitte den Cache, bevor Sie sich die Seite ansehen:

Android-Gerät: In der App > [ ⁝ ] – Menü > Verlauf / Chronik > „Browserdaten löschen / Browser-Chronik löschen“

iOS (Safari): Einstellungen > Safari > „Verlauf und Websitedaten löschen“.

Die Änderungen werden immer noch nicht angezeigt?

In den meisten Fällen reicht das Überschreiben des Browser-Caches aus, damit Sie die Änderungen unserer Webdesigner sehen können. Sollte es dennoch nicht klappen, ist es sinnvoll, den Browser-Cache zu leeren. Manchmal verhindern im Cache hinterlegte Dateien, das aktuelle Inhalte angezeigt werden. Unter Umständen ist der Browser-Cache, abhängig von Ihren Einstellungen, mit der Zeit ziemlich groß geworden. Überflüssiger Datenmüll kann auch zu einer Verlangsamung des Computers führen. Das Vorgehen zum Löschen des Caches ist je nach Browser verschieden. Eine Anleitung dazu finden Sie zum Beispiel bei Chip.de.

Apotheken dürfen ihren Kunden seit Mitte Juni 2022 fünf vergütete pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) anbieten und ohne ärztliche Verordnung beraten. Bezahlt werden die pharmazeutischen Dienstleistungen von den Sozialversicherungsträgern, Ihre Apotheke darf das Rezept selbst ausstellen.

Hintergrundinformationen

Die Grundlage der pharmazeutischen Dienstleistungen ist das 2020 in Kraft getretene Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz = VOASG. Dieses soll für einen fairen Wettbewerb zwischen Online-Apotheken und Apotheken vor Ort sorgen und die Arzneimittelversorgung in der Stadt und auf dem Land sichern. Ein Passus ist darin enthalten, dass die Sozialversicherungsträger jährlich bis zu 150 Millionen Euro für die Vergütung der pDL an die Apotheken bereitstellen müssen.

Der Spitzenverband der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) und der Deutsche Apothekerverband (DAV) haben eine Schiedsstelle anrufen müssen, um zu einer Einigung hinsichtlich des Dienstleistungspakets und der Vergütung zu kommen. Seit Mitte Juni 2022 liegt der Schiedsspruch vor, die Apotheken können seitdem die pDL unter Einhaltung von bestimmten Qualitätskriterien anbieten.

Diese pharmazeutischen Dienstleistungen gibt es nun in der Apotheke:

Für die oberen drei Dienstleistungen sind von Apothekern spezielle Fortbildungen nach Vorgaben der Bundesapothekerkammer (BAK) zu absolvieren.

Kritik von Ärztevertretern

Von Ärzteverbänden wurde die Einführung der pDL für Apotheken laut Ärzteblatt eher negativ aufgenommen. Ein Kritikpunkt ist zum Beispiel, dass niedergelassene Ärzte die gleichen Leistungen, trotz der besseren fachlichen Qualifikation, derzeit zu einem deutlich geringeren Satz erbringen. Daher wird eine Angleichung der Kosten gefordert. Ärztevertreter kritisieren ebenfalls, dass die Dienstleistungen in die ärztliche Beratungstätigkeit fallen. Es wird befürchtet, dass Apotheken mit veränderten Medikamentendosierungen in die Therapie eingreifen.

Vorteile für Apotheken und deren Kunden

Die Apotheker in Deutschland freuen sich hingegen, sie haben lange auf die pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) gewartet. Vor-Ort-Apotheken können ihren Kunden jetzt niederschwellige Angebote zur Gesundheitsförderung anbieten. In erster Linie sollen durch die pharmazeutische Beratung in der Apotheke die Versorgungsengpässe für Patienten aufgehoben werden. Die Kunden bekommen mehr Beratung über Medikamente, die ihnen verschrieben wurden, dies soll die individuelle Arzneimitteltherapie wirksamer gestalten. Eine Betreuung durch beide Berufe kann für Patienten und Kunden vorteilhaft sein. Weitere Informationen zu den neuen pharmazeutischen Dienstleistungen und zur Abrechnung finden Apotheken zum Beispiel beim DAP (DeutschesApothekenPortal).

Wie kann das Staude-Team Sie als Apotheker bei der Umsetzung unterstützen?

Mit den neuen pharmazeutischen Dienstleistungen beginnt für Ihre Vor-Ort-Apotheke eine Wende. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kunden über die neuen Dienstleistungen informieren. Wir können Ihnen einen allgemeinen Infotext für Ihre Internetseite schreiben und außerdem zusätzliche Webseiten für alle fünf pharmazeutischen Dienstleistungen erstellen. Zudem designen und drucken wir Ihnen auf Wunsch auch entsprechende Infoflyer zum Auslegen in der Offizin. Darüber hinaus liefern wir Ihnen einen digitalen Terminkalender, mit dem Ihre Kunden Beratungstermine in Ihrer Apotheke buchen können. Kontaktieren Sie uns gern bei Interesse.

Derzeit gehen bei Websitebetreibern verschiedene Massenabmahnungen zu den Diensten Google Fonts und Google reCAPTCHA um.

In dem einen Schreiben wird ein Datenschutzverstoß wegen der dynamischen Einbindung von Google Fonts vorgeworfen. Zudem wird ein Schadensersatz von 100 Euro gefordert. Die Schreiben stammen scheinbar von Privatpersonen und haben häufig den gleichen Text.

Hingegen geht es in der E-Mail von Loris Bachert aus Mosbach um einen Datenschutzverstoß wegen der Einbindung des Google Dienstes reCAPTCHA unter Kontaktformularen. Herr Bachert fordert in dem uns vorliegenden Schreiben keine Entschädigung, aber die Zusendung einer ausgefüllten und unterzeichneten Unterlassungserklärung, die der E-Mail beigefügt ist. Es soll aber mitunter zweite Schreiben zu geben, in denen Schadensersatzansprüche von insgesamt 700 Euro geltend gemacht werden.

Wir geben hier mal einen Überblick über die Thematik und fangen mit Google Fonts an.

Was ist Google Fonts?

Google Fonts bietet die Möglichkeit, Schriften auf einer Internetseite zu nutzen, ohne dass diese Schriften auf den eigenen Server hochgeladen werden müssen. Kommt also ein Besucher auf Ihre Internetseite, und auf dem Rechner des Besuchers ist die verwendete Schriftart nicht installiert, wird diese Schriftart über einen Google-Server nachgeladen.

Warum liegt darin ein datenschutzrechtliches Problem?

Bei der dynamischen Einbindung von Schriftarten von Google auf einer Internetseite wird bei einem Aufruf des Internetauftritts eine Verbindung zu Servern von Google aufgebaut, um die Schrift dort zu laden. Dabei wird die IP-Adresse des Internetnutzers an Google übertragen. Die IP-Adresse ist aber ein personenbezogenes Datum.

Zum Hintergrund der Abmahnungen

Am 20.01.2022 erging ein Urteil des Landgerichts München (Az. 3 O 17493/20), welches die Betreiberin einer Website zur Unterlassung des Einsatzes von Google Fonts sowie zu einem Schadensersatz für den Kläger in Höhe von 100 Euro verurteilt hat. Denn die unerlaubte Weitergabe der dynamischen IP-Adresse an Google verletze das allgemeine Persönlichkeitsrecht gemäß § 823 Abs. 1 i. V. m. § 1004 BGB, argumentierte das Gericht. Es bestehe daher ein Anspruch auf Schadenersatz nach Artikel 82 DSGVO.

Seitenbetreiber dürfen dynamische Webinhalte wie Google Web Fonts nicht ohne Erlaubnis des Besuchers verwenden. Besucher haben ansonsten Anspruch auf Schadensersatz. Ausführliche Informationen finden Sie dazu beispielsweise auch im Artikel der Pharmazeutischen Zeitung.

Wer noch Google Fonts nutzt, sollte dies beachten:

Die auf der Internetseite verwendeten Schriften sollten auf dem Server installiert und eingerichtet werden, auf dem auch die Internetseite gehostet wird. Somit werden keine Schriften mehr nachgeladen und Sie können nicht abgemahnt werden. Zudem müssen Sie die Datenschutzerklärung dementsprechend anpassen.

Was ist Google reCAPTCHA?

Der Dienst reCAPTCHA von Google ist ein Spamschutz, der eindämmt, dass Spam-Mails mit Werbebotschaften oder angeblichen Rechnungen über Kontaktformulare versendet werden. Der Dienst versucht zu unterscheiden, ob ein Mensch oder eine Maschine (Roboterprogramm, kurz Bot) eine Handlung vornimmt. Er nutzt dazu zum Beispiel die Darstellung schwer zu lesender, verzogener Bilder von Zahlen oder Buchstaben, die der Nutzer anschließend eintippen muss.

Wo liegt das datenschutzrechtliche Problem?

In der E-Mail von Herrn Loris Bachert wird bemängelt, dass unmittelbar beim Aufruf der Website zum Laden des Dienstes reCAPTCHA eine Datenanfrage an Server von Google gesendet werden. Darin ist auch der „digitale Fingerabdruck“ des Webseitenaufrufers mit IP-Adresse, Betriebssystem des Endgeräts, Browser etc. enthalten. Dies erfolgt automatisch beim Aufruf der Website, ohne dass Präferenzen zur Datenverarbeitung ausgewählt werden konnten. Eine freiwillige Einwilligung im Sinne von Art. 4 Nr. 11, Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a sowie Art. 7 DSGVO wurde demnach nicht erteilt.

Wer noch reCAPTCHA nutzt, sollte dies beachten:

Entfernen Sie reCAPTCHA am besten von der Internetseite und passen Sie die Datenschutzerklärung entsprechend an.

Einige Staude-Kunden hatten den Google reCAPTCHA auf ihren Internetseiten eingesetzt. Wir haben am 20.07.2022 / 15:28 Uhr alle Google reCAPTCHA entfernt. Zudem haben wir die Datenschutzerklärungen angepasst.

Wie sollten Sie vorgehen, wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben?

Rechtanwalt (RA) Kai Harzheim aus Hamburg befasst sich derzeit mit Abmahnungen von Loris Bachert. Er berichtet auf seiner Internetseite über weitere Details.

Herr Harzheim empfiehlt zwar eine Unterlassungserklärung abzugeben, aber nicht die von Herrn Bachert, sondern eine modifizierte Unterlassungserklärung ohne Schuldanerkenntnis.

Sie können sich gern an Herrn Harzheim wenden, sofern Sie eine Abmahnung erhalten haben, selbstverständlich auch an jeden anderen Anwalt Ihrer Wahl. Auf jeden Fall sollten Sie handeln.

Wenn Sie sich an RA Harzheim wenden, teilen Sie ihm bitte mit, dass Sie Kunden der Staude GmbH sind.

Die Digitalisierung verändert viele Bereiche des Gesundheitswesens. Das stellt Ärzte und Apotheker vor neue Herausforderungen und sorgt auch für Verunsicherung bei den Patienten bzw. Kunden. Patienten stellen immer wieder (oft gleiche) Fragen in den Arztpraxen und Apotheken, z. B. zur elektronischen Patientenakte (ePA) und zum E-Rezept, welches Apotheken bundesweit ab dem 1. September 2022 annehmen müssen. Bei der Beantwortung geht viel Zeit verloren. Erklärvideos zu diesen Themen auf der Internetseite nehmen Ihnen und Ihrem Team Arbeit ab. Im Video werden komplexe Sachverhalte meist anschaulich und einfach in kürzester Zeit erklärt.

Mit Videos auf Ihrer Webseite sparen Sie Zeit

Die Herstellung von eigenen Informationsfilmen und Erklärvideos ist aufwendig. Es muss eine Audiovisualisierung der Videos mit Animationen, Grafiken, Sprache und Musik erfolgen. Deshalb haben wir fertige Videos für unsere Apotheken und Ärzte in unser Portfolio aufgenommen. Die Videos sind günstig und können schnell auf Ihrer Internetseite installiert und gewechselt werden.

Dadurch helfen Sie Ihrem Team Ihre Patienten bzw. Kunden, über die neuen digitalen Möglichkeiten im Gesundheitswesen zu informieren. Kunden oder Patienten schätzen Ihre Erklärvideos. Darüber hinaus vermehrt sich durch Anklicken der Videos die Anzahl der monatlichen Besucher und die Verweildauer auf Ihrer Webseite. Damit verbessert sich auch das Google-Ranking Ihrer Internetseite.

Preisgünstige Erklärvideos für Ihre Kunden bzw. Patienten

Die Gematik GmbH gehört zu 51 % dem Bundesministerium für Gesundheit. Sie ist Urheber der Videos. Die Installation auf den Internetseiten unserer Kunden hat die Gematik bereits erlaubt. Diese Filme sind Beispiele aus unserem Warenkorb, in dem sich mehr Videos befinden. Mit einem Mausklick auf die blau unterstrichenen Themen, können Sie einige Filme ansehen.

So funktioniert das E-Rezept
E-Rezept-App: NFC Registrierung bei Android
Die elektronische Patientenaktie (ePA) – Was ist das?
Die elektronische Patientenakte (ePA) – der Ausbau der ePA und weitere Funktionen
Die ePA-App – Was kann sie?
Die elektronische Gesundheitskarte
Notfalldatenmanagement: wichtige Daten direkt auf der elektronischen Gesundheitskarte

Wir können auch andere Videos des YouTube-Channels der Gematik auf Ihrer Internetseite einfügen.

Das Staude-Team bindet Videos auf Ihrer Website ein

Welche Informationen für Kunden bzw. Patienten wünschen Sie sich auf Ihren Internetseiten? Die Filme der Gematik sind nur eine Möglichkeit, schnell und günstig Erklärvideos auf Ihren Webseiten zu installieren. Gesetzliche Krankenkassen etc. bieten Apps für Handys und PCs mit Schulungsvideos an. Sie halten ebenfalls viele Filme über das Verhalten bei verschiedenen Erkrankungen bereit sowie über Messungen von Blutdruck, Puls etc. Auch über Sport und gesunde Ernährung wird berichtet. Bei diesen Urhebern können wir uns auch um eine Erlaubnis zur Veröffentlichung auf Ihren Webseiten bemühen.

Paket zum E-Rezept für Ihre Internetseite

In wenigen Tagen bieten wir unseren Kunden ein Paket zum E-Rezept an. Hierzu gehört eine Unterseite für Ihre Internetseite zum E-Rezept mit der Gematik-App, informierenden Texten und Downloads. Das Staude-Team bindet auch Erklärvideos auf der Seite mit ein. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie das Paket wünschen.

Der Start des E-Rezeptes wurde von den Vertretern des Gesundheitswesens immer wieder verschoben. Eigentlich sollte die Digitalverschreibung schon im Januar 2022 bundesweit verpflichtend werden. Wir hatten über das E-Rezept als Ersatz für den rosafarbenen Papierausdruck bereits mehrfach in unserem Blog berichtet.

Apotheken müssen ab September E-Rezepte annehmen

Die Gesellschafter der Gematik haben sich jetzt darauf geeinigt, dass Apotheken bundesweit ab dem 1. September 2022 E-Rezepte annehmen müssen.

Zu den Gesellschaftern der halbstaatlichen Gematik GmbH zählen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und zahlreiche Vertreter der Ärzte-, Krankenkassen- und Apothekerverbände.

Stufenweise Integration von Praxen und Kliniken

Für Praxen und Kliniken soll es einen Stufenplan mit regionalem Pilotprojekt geben. Ab September sollen E-Rezepte in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe verstärkt ausgestellt werden. Allerdings gibt es keine verpflichtende Teilnahme. Danach sollen stufenweise immer mehr Praxen und Kliniken in das Verfahren integriert werden, um schließlich eine flächendeckende Nutzung zu erreichen. Sollte die regionale Einführung von den Gematik-Gesellschaftern als Erfolg gewertet werden, könnte die Digitalverschreibung in beiden Regionen ab Dezember 2022 zur Pflicht werden.

Die weitere Planung: Ab Dezember soll ebenfalls die stufenweise Einführung in sechs weiteren Bundesländern starten. Im Jahr 2023 soll dann das restliche Bundesgebiet folgen.

Weisen Sie auf Ihrer Internetseite auf das E-Rezept hin – Wir unterstützen Sie dabei

Da das E-Rezept zum 1. September 2022 in allen Apotheken angenommen werden muss, ist es notwendig, dass Apotheken auf ihren Internetseiten auf das E-Rezept hinweisen. So können Sie Ihre Kunden über das Verfahren informieren. Gern helfen wir Ihnen dabei mit geeigneten Texten. Wir können auch ein Video zum E-Rezept in Ihren Internetauftritt einbinden.

Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie entsprechende Hinweise auf Ihrer Internetseite wünschen.

Hilft Ihnen Ihre Internetseite im Praxisalltag?

Sie haben eine Internetseite – natürlich – müssen Sie als Praxis oder Apotheke auch haben. Aber hilft Ihnen Ihre Internetseite im Praxisalltag? Unterstützt Ihre Internetseite in irgendeiner Weise Ihr Arbeitsaufkommen? In den meisten Fällen lautet die Antwort: Nein!

Ihre Website kostet jeden Monat Geld, dann sollten Sie Nutzen daraus ziehen. Aber wie kann Ihnen unser BITBesucher-Informations-Tool dabei helfen?

Erste Anlaufstelle für Patienten – die Website!

Analysieren Sie einfach Ihr eigenes Suchverhalten bei Google. Hat das Geschäft, welches Sie besuchen wollen, heute geöffnet und wie lange? Wann läuft der Kinofilm, den Sie sich am Wochenende anschauen wollen? Ist die Kaffeemaschine gut bewertet, die Sie sich kaufen wollen? Wir könnten noch zahlreiche Beispiele aufführen, aber sicherlich ist Ihnen klar, was gemeint ist.

Ihre Patienten bzw. Kunden verhalten sich nicht anders. Sie besuchen Ihre Website, um Sie anzurufen oder um nachzuschauen, wie lange Sie heute Sprechzeiten haben. Führen Sie Impfungen durch? Kann man bei Ihnen einen PCR-Test durchführen lassen? Kann man über Ihre Internetseite einen Termin buchen oder muss ich anrufen? Fragen über Fragen, die sich Patienten stellen und die Ihre Website beantworten sollte.

Sie sollten sich einen Überblick verschaffen, wie viele Patienten bzw. Kunden jeden Monat Ihre Internetseite besuchen. Diese Zahl kennen Sie vermutlich nicht. Aber wäre das nicht wichtig? Wenn Sie die Zahl kennen würden, sind wir fest davon überzeugt, dass Sie über Ihre Website anders denken würden. Oft hören wir von unseren Kunden: „Das sind aber viele Besucher, das hätte ich gar nicht gedacht”.

Und wie funktioniert jetzt das Besucher-Informations-Tool (BIT)?

Wenn Patienten Ihre Website öffnen, erscheint ein Fenster. Ihre Website sieht man im Hintergrund in einer abgedunkelten Form. Der Fokus Ihrer Patienten liegt voll auf dem Fenster. Dessen Inhalte können aus Texten, Bildern oder Videos bestehen, welche Sie über das BIT (Besucher-Informations-Tool) selbst einpflegen können. Auch Verlinkungen von diesem Fenster auf bestimmte Leistungsbereiche Ihrer Website sind möglich. Für Ihre Patienten geht es in Ihrer Internetpräsenz nur weiter, wenn sie das Fenster aktiv wegklicken. So wird sichergestellt, dass alle Patienten Ihre wichtigen Informationen lesen.

Zudem können Sie mit dem Besucher-Informations-Tool (BIT) festlegen, in welchem Zeitraum das Fenster erneut Ihren Patienten angezeigt werden soll. Inhalte können auch für die Zukunft geplant werden. So können Sie heute bereits die Urlaubsvertretung für den Sommer einrichten. Sie bestimmen, zu welchem Zeitpunkt das Fenster erscheinen soll (z.B. vom 01.08.2022 bis 15.08.2022).

Hier noch weitere Beispiele, wie Sie das Besucher-Informations-Tool (BIT) nutzen können:

Wir haben uns auf Ihre Wünsche vorbereitet

Das BIT wird von uns eingerichtet und ist selbsterklärend. Sollten Sie allerdings nicht klarkommen, hilft Ihnen das Staude-Team gerne weiter. Wir halten viele Vorlagen für das BIT bereit. Probieren Sie es aus, kontaktieren Sie uns gern bei Interesse.

Und was kostet das BIT?

Für Staude-Kunden ist das Besucher-Informations-Tool kostenlos.

Das Internet gibt es bereits seit 1969. Laut Daten des Statistik-Portals Statista nutzten im Jahr 2021 rund 66,6 Millionen Personen in Deutschland das Internet. Unter den 14- bis 49-Jährigen in Deutschland zählten im Jahr 2020 sogar 100 Prozent zu den Internetnutzern. Wenn eine Arztpraxis heute im Netz nicht sichtbar ist, wirkt das auf Ihre Patienten wie eine Arztpraxis ohne Praxisschild. Dennoch haben viele Arzt- und Zahnarztpraxen keine repräsentative Internetseite. Eine Praxiswebsite bietet Ärzten jedoch viele Vorteile, wir stellen hier mal die wichtigsten vor.

Auffindbarkeit der Arztpraxis im Internet

Patienten, die einen neuen Arzt oder eine gesundheitliche Beratung suchen, informieren sich meist zuerst im Internet und nicht mehr im klassischen Branchenbuch. Dies kann Patienten und Ärzte zusammenbringen. Daher sollten Patienten, die in Suchmaschinen wie Google in Ihrer Region nach einem Allgemeinmediziner, Hautarzt oder Zahnarzt suchen, Ihre Praxis im Netz finden. Sonst besteht die Gefahr, dass die potenziellen Neupatienten zum Mitbewerber gehen.

Vorstellung von Ärzten und Team auf der Homepage

Die persönliche Beziehung zum Arzt ist für viele Patienten sehr wichtig. Fotos des Arztes bzw. der Ärzte sowie Informationen zur Vita und den Spezialgebieten schaffen Vertrauen in die Kompetenz. Bilder des Teams sorgen für Sympathie und Nähe. Die Angabe von Informationen zum Ausbildungsstand zeigen den Seitenbesuchern die Qualifikationen im Mitarbeiterteam.

Fotos der Räumlichkeiten präsentieren

Sie haben eine moderne, freundliche Praxis? Professionelle Bilder der Praxiseinrichtung zeigen den Interessenten wie die Räumlichkeiten Ihrer Praxis aussehen. So wissen potenzielle Neupatienten bereits was sie erwartet – die Hürde wird geringer, einen Termin für den ersten Besuch zu vereinbaren.

Darstellung der Leistungen und Behandlungsmethoden

Auf der Internetseite erhalten Patienten und potenzielle Neupatienten einen Überblick über das Leistungsspektrum Ihrer Praxis. Sie können hier Ihre Schwerpunkte und Behandlungsmethoden darstellen und Alleinstellungsmerkmale hervorheben. Auch über Gesundheitsleistungen, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden, kann informiert werden. Wer in der Google Suchmaschine nach einem Krankheitsbild sucht, kommt unter Umständen auf Ihre Seite, weil dort über die Behandlung des Krankheitsbildes berichtet wird.

Online-Terminvereinbarung

Ein Online-Terminkalender auf Ihrer Internetseite ist für die Patienten praktisch, da sie Termine in Ihrer Praxis ohne großen Aufwand mit dem Smartphone oder PC rund um die Uhr buchen können. Sie geben nicht frustriert auf, weil sie dauerhaft am Telefon in der Warteschlange sind. Darüber hinaus werden Ihre Mitarbeiter am Empfang entlastet, weil weniger Telefonate zur Terminkoordination anfallen. Das Angebot von Online-Terminbuchungen kann ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für Ihre Praxis sein.

Angabe wichtiger Informationen

Grundlegende Informationen wie Kontaktdaten (Telefon, Fax, E-Mail, Kontaktformular, Anschrift), Sprechzeiten, Hausbesuche, Notfallsprechstunde sowie Praxisurlaub und Vertretung stehen auf der Homepage rund um die Uhr bereit. Für Neupatienten sind eine Wegbeschreibung und Informationen zu Parkmöglichkeiten sowie zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln hilfreich.

Information über aktuelle Themen

Die Webseite Ihrer Praxis informiert Ihre Patienten permanent und umfangreich, auch über wichtige Ereignisse im Gesundheitswesen wie die Anpassungen durch die Coronalage, Impfungen, Notdienste, Pollenflug und viele medizinische Themen. Stehen derartige Informationen und Neuigkeiten aus der Praxis gut sichtbar auf der Homepage, hat Ihr Empfangsteam weniger Anrufe zu beantworten und muss nicht immer alles erneut wiederholen. Ihre Patienten können sich mit einem Blick auf die Website selbst auf den aktuellen Stand bringen.

Neue Mitarbeiter gewinnen

Die Gewinnung neuer Mitarbeiter im Gesundheitswesen ist in vielen Regionen Deutschlands nicht einfach. Eine moderne Praxishomepage spricht potenzielle Bewerber an. Auf Ihrer Website eingestellte aktuelle Stellengesuche machen potenzielle Mitarbeiter auch über das Internet auf Ihre Praxis aufmerksam. Der Bewerbungsprozess wird dadurch einfacher und kostengünstiger.

Am 8. Februar 2022 starten laut Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) die Coronaimpfungen in den Apotheken. Die entsprechenden Voraussetzungen (Schulungen des Personals, Meldetechnik, Klärung der Impfstoffkontingente) wurden nun dafür geschaffen.

Der rechtliche Weg wurde bereits im Dezember 2021 bereitet: Am 10.12.2021 haben der Bundestag und der Bundesrat das Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Im Bundesgesetzblatt wurde dieses Gesetz am gleichen Tag veröffentlicht. Apotheker und Zahnärzte dürfen seit dem 11.12.2021 Coronaimpfungen vornehmen, wenn sie an einer Einweisung teilgenommen haben.

Das Impfangebot ist für Apotheken und Zahnärzte neu und ein freiwilliges Angebot, über das die Leitung entscheidet. Das niedrigschwellige Angebot soll die Impfkampagne der Bundesregierung unterstützen.

Machen Sie die Besucher Ihrer Webseiten auf Ihre Impfangebote aufmerksam!

Weisen Sie auf die Erst-, Zweit-, Booster-Impfungen sowie Coronatests in Ihrer Apotheke bzw. Praxis auf Ihrer Internetseite hin. Unsere Texterinnen schreiben Ihnen auf Wunsch gern entsprechende Texte für Ihre Internetseite. Diese versieht unser Grafiker-Team dann mit einer passenden graphischen Gestaltung. So werden Ihre Kunden und Patienten über die bevorstehende Art der Impfung informiert, auf diese vorbereitet und wissen, was sie mitbringen sollen. Impfwillige kommen dann informiert in Ihre Apotheke bzw. Praxis. Das spart Ihrem Team Zeit.

Auch im Besucher-Informations-Tool (BIT), der Pop-up-Box, die beim Aufrufen der Website erscheint, kann ein Hinweis auf das neue Angebot erfolgen.

Terminbuchung über den neuen Online-Terminkalender

Über unseren neuen Online-Terminkalender können Kunden und Interessenten Termine zum Impfen und Testen buchen. Die Terminbuchung kann mit dem Desktop-PC, Tablet-PC, Smartphone oder Fernseher erfolgen. Ihren Mitarbeitern werden danach die Terminwünsche per Fax oder E-Mail übermittelt.

Online-Terminkalender

Kunden und Interessenten können einen Termin buchen, auch wenn Ihre Apotheke oder Praxis bereits geschlossen hat. Darüber hinaus entlasten weniger Telefonate Ihre Kunden, Patienten, Interessenten und Ihr Team.

Beim Buchen des Termins wird bereits darauf hingewiesen, was Ihre Kunden bzw. Patienten mitbringen sollen (Personalausweis, Dokumente über die vorangegangenen Impfungen etc.).

Was soll Ihrem Internetauftritt hinzugefügt werden?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir ergänzen Ihre Webseite nach Ihren Vorstellungen und stellen den neuen Online-Terminkalender zur Verfügung.

Ab 1. Januar 2022 soll die Nutzung des E-Rezepts bei der Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln verpflichtend sein. Die Testphase für E-Rezepte läuft seit dem 1. Juli 2021 in ausgewählten Regionen. In der 1. Stufe wurden E-Rezepte nur für gesetzlich Versicherte mit apothekenpflichtigen Medikamenten ausgestellt. Seit Dezember 2021 haben Apotheken sowie Arzt- und Zahnarztpraxen nun bundesweit die Möglichkeit, die Einführung zu testen. Eine Anmeldung ist dazu erforderlich und über die gematik-Website möglich. Die gematik GmbH ist eine Gesellschaft, die zu 51 % dem Bundesministerium für Gesundheit und zu 49 % den gesetzlichen Leistungserbringern gehört.

So entsteht das E-Rezept beim behandelnden Arzt

Der Arzt führt seinen Heilberufsausweis (HBA) in das Kartenterminal ein und schaltet mit seiner PIN (persönlichen Identifikationsnummer) den verschlüsselten Weg zum Server der gematik GmbH frei. Dann kann er ein oder mehrere E-Rezepte des Patienten signieren. Die Praxissoftware muss zum Senden über einen ePA-Konnektor (elektronische Patienten Akte) mit dem Update (PTV4+) verfügen. Je E-Rezept kann der Arzt maximal drei Medikamente verordnen. Eigentlich ist das aber nicht von Bedeutung, weil jede elektronische Arzneimittelverordnung bei der gematik GmbH als einzelnes E-Rezept gespeichert wird.

Ausdruck E-Rezept
Ausdruck der elektronischen Verordnung, Quelle: Gematik GmbH

Was wäre auf dem E-Rezept zu lesen, wenn es sichtbar wäre?

Wenn der Patient die Arztpraxis verlässt, bekommt er nur einen Schlüssel in Form eines QR-Codes. Auf dem Server kann er das gespeicherte E-Rezept ansehen und er kann seinen Leistungserbringern (Arzt, Apotheke, Krankenhaus, Pflegedienst etc.) mit seinem Schlüssel erlauben, das E-Rezept auf dem gematik-Server aufzurufen. Der Schlüssel wird dem Patienten in verschiedenen Formen angeboten:

1. In der App seines NFC-fähigen Handys (NFC = Near Field Communication) oder NFC-fähigen Mobilgeräts. Der Kunde/Patient benötigt zusätzlich eine NFC-fähige Gesundheits-Karte mit PIN, beides wird ihm von der gesetzlichen Krankenkasse zur Verfügung gestellt.

2. Als Ausdruck des Schlüssels auf Papier zur Einlösung des E-Rezeptes wie im Bild sichtbar.

Ausdruck der elektronischen Verordnung in der Apotheke scannen (Nr. 2)

Der Ausdruck ist kein E-Rezept, sondern nur ein Schlüssel, der den Zugang zum E-Rezept ermöglicht, der auf dem gematik-Server gespeichert wurde.

Der Kunde kommt mit dem Ausdruck des E-Rezeptes in Ihre Apotheke. Durch Scannen des Sammelcodes vom Ausdruck laden Sie alle verordneten Medikamente herunter. Sollte der Kunde nur einige Medikamente einlösen wollen, können Sie die einzelnen QR-Codes der von ihm gewünschten Medikamente scannen. Für die Abrechnung des E-Rezeptes akzeptieren die Sozialversicherungsträger den hier beschriebenen Ausdruck auf Papier nicht. Für die Abrechnung mit den Sozialversicherungsträgern muss von Ihrer Apotheke das E-Rezept zum Beispiel über das Apothekenrechenzentrum übertragen werden.

QR-Code der elektronischen Verordnung in der Apotheke vom Handy scannen (Nr. 1)

Wenn dem Kunden in der Arztpraxis die E-Verordnung auf die App seines Handys oder Mobilgerätes übertragen wurde, bietet Ihnen die App auch wieder das Scannen des Sammelcodes an. Sie können hier aber auch die QR-Codes der einzelnen Medikamente vom Handy scannen.

Der Kunde kann das E-Rezept in Ihr Warenwirtschaftssystem senden (Nr. 1.)

Auch ohne Präsenz in Ihrer Apotheke, kann der Kunde den QR-Sammelcode oder die QR-Codes der einzelnen Medikamente mit seiner App und seinem Handy in Ihr Warenwirtschaftssystem übertragen. Sie melden dann dem Kunden, wann er seine vorbestellten apothekenpflichtigen Medikamente abholen kann. Wenn der Kunde die Zustellung per Botendienst möchte, wird seine Rufnummer abgefragt und mit in Ihr Warenwirtschaftssystem übertragen.

Hier finden Sie Erklärfilme der Gematik zum E-Rezept.

Wird das E-Rezept flächendeckend zum 1. Januar 2022 eingeführt?

Die gematik GmbH hat die Einführung zum 1. Januar 2022 angekündigt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat laut apotheke adhoc Anfang Dezember 2021 bestätigt, dass der 1. Januar als Einführungstermin steht. Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Kliniken als Gesellschafter der gematik warnen allerdings in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor der Einführung im Januar. Dass die Anwendungen uneingeschränkt funktionieren, sei zweifelhaft. Ob die Einführung des E-Rezepts am 1. Januar flächendeckend gelingt, wird sich daher noch zeigen.

Wir wollen Sie und Ihre Mitarbeiter auf das E-Rezept vorbereiten.

Diese PDF-Dokumente der gematik GmbH können Sie Ihren Mitarbeitern und Patienten zur Vorbereitung überlassen:

Erklärende Texte zum E-Rezept für Ihre Internetseite

Das E-Rezept ist für Sie, aber auch für Ihre Patienten bzw. Kunden eine Neuerung. Viele Patienten fragen sich, wie das Verfahren genau funktioniert und in der Praxis abläuft. Vor allem ältere Menschen, die kein Smartphone haben, möchten wissen, wie sie ihr Rezept in der Apotheke einlösen können. Die Staude GmbH bietet daher ihren Kunden an, auf Wunsch entsprechende Texte zum E-Rezept für die Internetseite kostenpflichtig zu erstellen und diese auf der Internetseite einzustellen. Dies kann in kurzer informativer Form geschehen – hier ist eine Beispielseite. Oder auch in längerer Form als suchmaschinenoptimierter SEO-Text. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wenn Sie Texte zum E-Rezept wünschen.

Am 01.12.2021 tritt das TTDSG (Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz) in Kraft.

Was sind die wichtigsten Inhalte des neuen TTDSG?

Betreiber von Internetseiten benötigen für Trackingdienste und -Cookies eine echte und ausdrückliche Einwilligung. Das war zwar schon nach der höchstrichterlichen BGH- und EuGH-Rechtsprechung klar, gesetzlich festgeschrieben wird dies aber nun erstmals mit dem TTDSG.

Somit brauchen Sie eine Einwilligung, wenn Sie Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzer speichern oder darauf zugreifen wollen.

Folgende Ausnahmen gibt es:

1. technisch zwingend notwendige Cookies und Informationen

2. Cookies und Informationen, die ausschließlich der Übertragung von Nachrichten über ein öffentliches Telekommunikationsnetz dienen.

Was sind technisch notwendige Cookies?

Technisch notwendige Cookies sind alle Cookies, ohne die eine Internetseite nicht funktionieren würde. Das sind zum Beispiel Session Cookies (für Warenkorbinhalte oder Sprachversionen einer Internetseite), Cookies, die für Zahlungsprozesse notwendig sind oder Cookies, die zum Erteilen oder zum Widerruf einer Einwilligung genutzt werden.

Personal Information Management Systems

Eine weitere Neuerung: Künftig sollen Dienste anerkannt werden, über die Besucher Ihrer Internetseite einmalig angeben können, ob, wo und unter welchen Voraussetzungen sie ihre Einwilligungen oder Ablehnung zum Setzen von Cookies geben möchten. Diese Informationen leitet der Anbieter solcher „Personal Information Management Systems (PIMS)“ automatisch an alle Internetseiten weiter. Damit sollen Nutzer generell mehr Kontrolle über personenbezogene Daten und den Zugriff Dritter auf Informationen erhalten.

Aber Achtung: Das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik. Schließlich müssen diese Dienste ausdrücklich anerkannt werden und dafür müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen (z. B.: kein wirtschaftliches Eigeninteresse der Anbieter, Sicherheitskonzept des Anbieters). Das Verfahren zur Anerkennung der Dienste muss die Bundesregierung noch in Form einer Rechtsverordnung festlegen. Das wird höchstwahrscheinlich noch Jahre dauern. Bis dahin gilt – nunmehr gesetzlich festgeschrieben: Cookie-Banner sind Pflicht!

Anwendungsbereich erweitert

Es gibt eine weitere wichtige Änderung im TTDSG. Der Anwendungsbereich der Regelungen wird in zweierlei Hinsicht erweitert:

1. Die Regelungen des TTDSG beziehen sich auf „Endeinrichtungen“. Damit sind auch alle mit dem Internet verbundenen Geräte umfasst, etwa Smartphone-Anwendungen, E-Mail- und Messenger-Dienste. Das heißt: Auch wenn Sie solche Dienste anbieten, brauchen Sie künftig eine echte Einwilligung (und damit einen Cookie-Banner), sofern Sie Cookies setzen und anderen Tracking-Dienste verwenden.

2. Zudem bezieht sich das TTDSG auf sämtliche Informationen, die Nutzer von Telemedien und Telekommunikationsdiensten preisgeben und die somit erhoben werden können. Dazu gehören auch nicht personenbezogene Daten. Somit geht es nicht mehr nur um Cookies, sondern um alle Techniken, für die Sie Informationen auf Endeinrichtungen auslesen oder speichern.

Weitere Änderungen

Das TTDSG regelt einige weitere Punkte:

Was müssen Staude-Kunden bezüglich Ihrer Internetseite tun?

Nichts!
Internetseiten von Staude nutzen Cookie-Banner der Firma Borlabs und sind somit TTDSG-konform.

Die Verbraucherzentralen in Deutschland haben wegen mangelhafter Cookie-Banner knapp 100 Unternehmen abgemahnt. Wer auf die Internetseite eines Unternehmens oder einer Organisation kommt, begegnet in der Regel zunächst dem Cookie-Banner. Mit diesem fordern die Seitenbetreiber die Zustimmung von Internetnutzern ein, Daten weitergeben zu dürfen.

Zahlreiche Abmahnungen

Nach einer Untersuchung von 949 Internetseiten haben die Verbraucherschützer 98 Abmahnungen wegen klaren Verstößen gegen die Vorgaben des Telemediengesetzes (TMG) und der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verschickt. Hiervon sind Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie z. B. Reisen, Versicherungen und Lebensmittel-Lieferdienste betroffen.

Als Staude-Kunde müssen Sie sich keine Sorgen machen, Sie befinden sich auf der sicheren Seite. Die Cookie-Banner auf Ihrer Internetseiten sind rechtskonform umgesetzt – es besteht keine Gefahr einer Abmahnung.

Was sind Cookies?

Cookies sind kleine Datensätze, die Websites auf den Systemen Ihrer Besucher hinterlegen. Sie müssen sich auf den Seiten dann nicht immer wieder neu mit Ihrem Passwort anmelden. Andererseits erhalten Sie oft personalisierte Werbung, die sich zum Beispiel an Ihrem Suchverhalten und Ihren Vorlieben ausrichtet.

Wie ist die aktuelle Rechtslage bei Cookies?

Seit der DSGVO reicht es nicht mehr aus, wenn eine Website nur über Cookies informiert. Sie sollen als Internetnutzer selbst entscheiden, welche Daten von Ihnen gespeichert werden und an wen diese Daten weitergegeben werden dürfen. Laut Europäischem Gerichtshof bedarf das Setzen von nicht-notwendigen Cookies einer aktiven Einwilligung durch den Seitenbesucher. Eine vorausgewählte Checkbox oder dergleichen reicht dann nicht aus. Denn in diesem Fall müsste man aktiv werden, um das Setzen von Cookies zu verhindern.

Die Staude GmbH hatte im Blogartikel vom 16.06.2020 und per Anschreiben darüber informiert, dass Anpassungen notwendig sind. Anschließend haben wir bei allen unseren Kunden die entsprechenden Änderungen an den Cookie-Bannern vorgenommen.

Viele Cookie-Banner sind nicht rechtskonform

Wer sich im Internet umsieht, bemerkt, dass die meisten Betreiber von Internetseiten mittlerweile Cookie-Banner haben. Auf vielen Seiten sind aber Cookie-Banner vorhanden, die nur auf den ersten Blick zulässig wirken. Sie sind jedoch nicht rechtssicher gestaltet und versuchen durch Tricks, die Entscheidung der Nutzer zu beeinflussen. Oft sind die Regler für Cookies bereits auf „Ja“ gestellt. Das widerspricht der derzeitigen Rechtslage. Das Cookie-Banner sollte so eingestellt sein, dass der Nutzer selbst die Häkchen setzt.

Rechtssichere Internetseiten von Staude

Die Verbraucherzentralen gehen mit kostenpflichtigen Abmahnungen gegen klare Verstöße auf Internetseiten vor. Unsere Kunden müssen sich aber keine Sorgen machen, da sie Staude als Partner haben. Wir haben die Rechtslage im Blick, Ihre Internetseiten sind rechtssicher umgesetzt.

Eine Webseite mit veraltetem Webdesign schadet dem Ansehen Ihrer Arzt- oder Zahnarztpraxis bzw. Apotheke. Viele Menschen sehen sich zuerst im Internet nach einer Praxis bzw. Apotheke um. Dann zählt der erste Eindruck. Der Betrachter wird vom Aussehen der Website auf die Leistung und Kompetenz des Arztes bzw. der Apotheker schließen. Wer eine moderne Praxis oder Apotheke hat, sollte daher Wert auf eine moderne, funktionale Internetseite legen.

Was ist Webdesign?

Das Webdesign sorgt für den Gesamteindruck Ihrer Website. Hierzu zählen der Planungsprozess ebenso wie der Aufbau der Elemente der Website und die Struktur. Ebenfalls ist das Layout der Seite wichtig, die Bilder und Grafiken, die eingesetzten Farben und Schriftarten. Diese verschiedenen Faktoren wirken zusammen und erzeugen das Gesamtbild der Website. Webdesigner nehmen Ihre Ideen auf und erstellen in einem kreativen Prozess einen Entwurf Ihrer Internetseite (Mockup), der Ihnen zeigt, wie die zukünftige Website aussehen wird. Sie achten auch auf die Benutzerfreundlichkeit Ihrer individuell gestalteten Seite.

Damit muss unterschieden werden zur Webentwicklung, dem eigentlichen Programmieren, damit Ihre Website auch im Internet angezeigt wird. Selbstverständlich wirken ebenfalls die Content Erstellung (Texte auf Ihrer Website) und Suchmaschinenoptimierung auf den Gesamteindruck ein.

Wie sieht gutes Webdesign aus?

Ein gutes Webdesign sollte so sein, dass der Besucher der Seite genau das findet, was er gesucht hat. Denn dann sieht er sich auch die weiteren Seiten der Website an und entscheidet sich schließlich, die Praxis bzw. Apotheke zu kontaktieren bzw. aufzusuchen. Eine individuell erstellte Internetseite ist genau auf Ihre Praxis bzw. Apotheke zugeschnitten.

Wohin geht der Trend im Webdesign?

Wer eine moderne Website gestalten möchte, sollte die aktuellen Websitetrends verfolgen. Denn sie beeinflussen das aktuelle Erscheinungsbild vieler Websites. Allerdings muss nicht immer das, was Trend ist, auch gleich umgesetzt werden – denn Trends sind schließlich vergänglich. Manches wird aber auch längerfristig so bleiben, weil die Entwicklung nicht wieder zurückgeht. Wir nennen hier mal ein paar aktuelle Richtungen als Beispiel.

So geht der Trend derzeit zu schicken, modernen Designs. Meist handelt es sich dabei um minimalistische Webdesigns, mit nicht zu vielen Elementen auf dem Bildschirm. Dadurch sind diese auch auf Mobilgeräten wie Smartphone und Smartwatches gut zu erkennen, mit denen heute schon die überwiegende Mehrzahl der Websites aufgerufen werden.

Um Platz zu sparen, vor allem auf mobilen Geräten, haben viele moderne Websites ein „Hamburger-Menü-Symbol“ (auch Hamburger Icon genannt) auf der rechten Seite mit drei waagerecht zueinander platzierten Strichen. Die einzelnen Leistungspunkte werden erst angezeigt, wenn auf das dreistrichige-Icon geklickt wird.

Animationen werden heute als Webdesignelement eher sparsam eingesetzt, kleine Micro-Animationen sind allerdings als spielerisches Element im Kommen. Ebenso werden häufig Pop-ups eingesetzt – die Info-Boxen, die auf Cookies hinweisen oder Corona-Informationen der Praxis enthalten. Ferner gibt es einen Trend zum Long-Pager. Die Seiten werden inhaltlich umfangreicher, statt dass mehrere kürzere Seiten erstellt werden, da die Benutzer lieber scrollen wollen als klicken.

Gehen Sie beim Webdesign lieber kein Risiko ein. Verlassen Sie sich auf eine professionell arbeitende Agentur, die Ihren Webauftritt gekonnt erstellt. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie die Erstellung einer neuen Internetseite wünschen. Die Investition zahlt sich langfristig aus.

Den Online-Terminkalender können Ihre Kunden bzw. Patienten von Ihrer Webseite aus aufrufen – sowohl mit ihren Computern als auch mit Tablets, Smartphones oder Fernsehern. Dies bietet viele Vorteile. Damit können Interessenten noch Termine buchen, wenn Ihre Praxis bzw. Apotheke schon geschlossen hat, beispielsweise für Beratungen und Anmeldungen zu Sprechstunden. Besucher Ihrer Webseite müssen sich nicht mehr in eine Telefon-Warteschlange einreihen. Zudem werden Ihren Mitarbeitern die Terminwünsche Ihrer Patienten und Kunden per E-Mail oder per Fax zugestellt. Das entlastet Ihre Mitarbeiter, weil Telefonate reduziert werden.

Besonderer Nutzen während der Corona-Zeit

Bieten Sie Ihren Kunden bzw. Patienten mit Hilfe des Online-Terminkalenders zu Corona-Zeiten auch Termine für besondere Dienstleistungen an. Hierzu zählt z. B. die Möglichkeit, online einen Corona-Schnelltest zu buchen oder einen Covid-19-Impftermin zu vereinbaren.

Corona-Schnelltest buchen mit dem Online-Terminkalender

Der Kalender wird zur Anmeldung zum Corona-Test genutzt.

Ein Beispiel finden Sie auf dieser Seite.

Covid-19-Impftermin buchen mit dem Online-Terminkalender

Über den Online-Terminkalender kann ein Termin für die Covid-19-Impfung in Ihrer Praxis oder Apotheke vereinbart werden.

Sehen Sie sich gern ein Beispiel hierzu an.

Digitaler Impfnachweis – Information auf der Internetseite

Bei Interesse hinterlegen wir Ihnen auch gern eine Information zum digitalen COVID-19-Impfpass auf Ihrer Internetseite.

Hier können Sie sich eine Beispielseite ansehen.

Eine große Hilfe für Besucher Ihrer Webseite und zeitsparend für Sie!

In ganz Europa kann der vollständige Impfschutz von Ihren Kunden/Patienten mit dem digitalen Impfpass schnell nachgewiesen werden: in Restaurants, Hotels, auf Reisen und Veranstaltungen.

Wir beraten gern mit Ihnen, welche Dienstleistungen Sie Ihren Kunden/Patienten anbieten wollen und gestalten die erforderlichen Ergänzungen Ihrer Webseite.

Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wenn Sie den Online-Terminkalender und/oder die Information zum Digitalen Impfpass auf Ihrer Internetseite eingefügt haben möchten.

Spam-Mails (auch Junk-Mails genannt) sind digitale Nachrichten, die vom Absender unaufgefordert an Ihre Internet-Adresse gesendet werden. Die Belästigungen durch Spam-Mails nehmen seit Jahren zu. Jeder, der einen E-Mail-Account nutzt, kennt sicher Spammails. Sie sind nicht nur nervig, wie im Fall von unverlangter Werbung, sondern können Ihnen auch schaden. Zum Beispiel wenn sie Viren oder schädliche Programme enthalten, die sich beim Öffnen der E-Mail auf Ihrem Rechner installieren und Zugangsdaten ausspähen. Die Staude GmbH bietet Ihnen jetzt ein Anti-Spam-Paket an, das gegen Spam über das Kontaktformular und Spam-Kommentare bei Beiträgen auf der Internetseite hilft.

Welche Arten schädlicher E-Mails gibt es?

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